Rod Tropheus

 

Gattung Paracyprichromis kommt mit ihren zwei Arten in allen Gebieten des Sees vor. Die Eier werden, im Unterschied zu der Gattung Cyprichromis, noch im Wasser vor dem Auffangen im Kehlsack des Weibchen befruchtet. Beide Arten sind planktonfressend und auch in den Aquariumbedingungen gedeihen sie besser bei regelmäßiger Verabreichung von am besten lebenden Cyklops - Nauplien. Erwachsen erreichen sie eine Länge bis zu 10 cm.

 


Paracyprichromis brieni Kitumba - Velifer 
 
     P. brieni – kommt in einigen geographischen Formen vor. Seine Vertreter bewohnen Gebiete mit freiem Wasser, die meistens an vertikale Felsenblöcke in einer Tiefe von 10 – 25 m anschließen.
     P. brieni aus dem Gebiet um Kitumba sind unter dem Handelsnamen Velifer bekannt. Die Weibchen dieser Form haben, im Unterschied zu den farblosen Weibchen der Gattungen Paracyprichromis und Cyprichromis, kontrastreich gefärbte Rückenflosse, die in ihrem Ansatz und an den Rändern schwarz umrahmt ist und zwischen diesen Rändern leuchtet weiße Farbe.

 

              

 

 Paracyprichromis nigripinnis Blue Neon
 
     P. nigripinnis – sein seit langem eingelebter Handelsname Blue Neon stammt von den leuchtend blauen Längsstreifen auf schwarzem Körper. Die Blue Neon tauchen in größere Tiefen als P. brieni - bis zu 40 m tief. Die Männchen bewohnen Höhlen, dort sind sie imstande unterhalb der Decke mit dem Bauch nach oben ziemlich lange Zeit auszuharren. Ihre Territorien verteidigen sie ziemlich vehement. In den Aufzuchten der Aquarianer sind heute schon relativ oft auch albinotische Formen üblich. Die Anforderungen für die Zucht sind die gleichen wie bei der schwarzen Form, sie ist nur etwa empfindlicher so wie alle Albinos.

              


Paracyprichromis nigripinnis Blue Neon albino